Samstag, 23. Juni 2012

Duftserie Teil 1: MyParfuem



Hallo!

Da mir in letzter Zeit einige Düfte von verschiedenen Firmen zugeschickt wurden, habe ich mir überlegt eine etwa 3-4 teilige Serie daraus zu machen. Ich weiß allerdings noch nicht, in welchen zeitlichen Abständen die Posts erscheinen werden.

Euch ist sicher aufgefallen, dass in letzter Zeit viele gesponserte Produkte kommen - das tut mir Leid. Ich möchte trotzdem allen gerecht werden und etwas dazu sagen, danach werde ich mich bemühen, auch wieder mehr "eigenes" zu bringen.
Außerdem kam ich diesen Monat mal wieder fast gar nicht zum Bloggen - bitte nicht schimpfen. 

Los geht es mit einem Shop, von dem viele bestimmt schon gehört haben:


Das Prinzip der Seite ist recht einfach: Ihr könnt euch euren eigenen, ganz persönlichen Duft erstellen, das bedeutet: aus einer riesigen Auswahl eure Duftanteile aussuchen und bestimmen, wie viel von was im Duft stecken soll, danach den Flakon selbst designen und dem Duft natürlich einen Namen geben. 

Ich habe einen Gutschein bekommen und durfte mir damit meinen eigenen Duft kreieren. Ich habe sogar noch ein paar Euro draufgezahlt für verschiedene Extras - insgesamt lag der offizielle Preis bei 42,80€. 

Nicht schlecht Herr Specht.
Es handelt sich immerhin um Eau de Parfum, also einen hochkonzentrierten Duft.
Was ich jedoch gut finde: Niemand kauft die Katze im Sack. Wenn der Duft nicht gefällt, schickt man ihn zurück und kann es nochmal probieren. Das finde ich fair, denn bei mir war er leider eine ziemliche Enttäuschung. Später mehr dazu.

Der Versand hat genau 2 Wochen gedauert, das finde ich okay, denn schließlich muss der Duft erstmal zusammengemischt werden. Es ist jedoch schon etwas länger, als auf der Website angegeben.

Dort heißt es, die Produktion dauere etwa 3-5 Tage, der Versand mit DHL dann nochmal 2. Somit sollte es eigentlich maximal eine Woche dauern, bis der Duft bei euch ist. 
Dass es am Schluss die doppelte Zeit war ist eigentlich schon ein Minuspunkt, bei dem ich aber ein halbes Auge zudrücken kann.

Nun zu meinem Duft:

Ich wollte einen fruchtig-süßen Duft, der aber gleichzeitig weich und warm ist, nicht zu spritzig. Unten könnt ihr die Anteile sehen, die ich mir ausgesucht habe.



Ich weiß nicht woran genau es liegt, vielleicht passt das Sandelholz nicht oder der Kokos - aber mein Duft mufft.

Er riecht leider richtig, richtig muffig nach bei-Omma-unterm-Arm und Flohmarktparfüm.

Überhaupt NICHTS fruchtiges und auch kein bisschen süß. Erst als nach mehreren Stunden (immerhin: der Duft hält gut) nur noch ein wenig Vanilleduft übrig war, wurde er einigermaßen erträglich für mich.

Dem Duft liegt der Hinweis bei, dass es nochmal einige Tage dauern kann, bis der frisch kreierte Duft sich vollständig entwickelt hat. Also habe ich abgewartet. Mittlerweile mindestens 5 Wochen.

Leider hat der Duft sich nur minimal verändert und ist nicht besser geworden. 




Fazit:

Mein Duft war ein Reinfall aber ich habe auch viele begeisterte Stimmen gehört. Vielleicht sollte man nicht zu experimentfreudig sein.

Der Preis ist relativ hoch, jedoch kann man den Duft ja neu mischen lassen, wenn er einem nicht gefällt.
Als Geschenkidee finde ich die Sache gut - also Gutschein verschenken und der Glückliche darf den Duft dann selber erstellen.

Was mich allerdings tierisch genervt hat:
Nach der Anmeldung bekommt man unglaublich viele Werbemails, ich meine wirklich fast täglich! Immer wieder neue Angebote und Rabattcodes (was ja eigentlich positiv ist) aber Himmel, das nervt wirklich.
Natürlich kann man den Newsletter abbestellen, was ich dringend empfehle, es sei denn ihr möchtet bestellen und wartet noch auf ein passendes Angebot.


Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick bieten - ich war mir nicht ganz sicher, ob ich diesen Post schreiben soll und hatte ihn auch erstmal einige Tage ruhen lassen, bevor ich ihn zu Ende tippte (merkt man vielleicht beim Lesen).

Habt ihr Erfahrung mit dem Shop? 
Gefällt euch die Idee, euren eigenen Duft zu kreieren? 

Bis bald!





Freitag, 8. Juni 2012

Make Up Artist Inspiration



Hallo!

Wie die meisten von euch wissen, mache ich zur Zeit eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau in einer Parfümerie (meine Zwischenprüfung ist übrigens sehr gut verlaufen, habe am Montag meine Noten bekommen!) und dazu gehört auch, regelmäßig Kundinnen zu schminken.

Hier in Deutschland ist "Make Up Artist" kein anerkannter Ausbildungsberuf, deshalb gibt es keinen bestimmten Punkt, an dem man sagen kann "Jetzt bin ich MUA!" - im Grunde könnte sich jeder so nennen.
Trotzdem möchte ich irgendwann einmal an dem Punkt sein, mich aufrichtig so nennen zu können.

Bisher habe ich einige Kurse mitgemacht (z.B. bei Bobbi Brown, ich bin also eine "Bobbi" wie ihr das z.B. auch als "Maccine" kennt) - trotzdem lerne ich noch und brauche viel Übung was das Schminken anderer Leute betrifft.
Ich versuche, so viele Kurse wie möglich zu machen und sauge gerne alles in mich auf, was man wissen kann.

Dazu gehören natürlich auch YouTube Videos, sei es von "Laien" wie ich und du oder auch von professionellen Make Up Artists wie z.B. den Pixiwoo Schwestern.
Es vergeht kein Tag, an dem ich mich nicht mit Make Up Techniken beschäftige und in letzter Zeit fasziniert mich eine YouTuberin immer mehr: TheMakeupChair aka Sineadycady.

Erst heute stieß ich auf ihre Videos zum Thema "Make Up Artist" werden und somit auch auf Robert Jones, ein MUA der sie persönlich sehr inspiriert.

Mich haben seine Videos auch sofort fasziniert, deshalb schreibe ich diesen spontanen kurzen Post.
Um ehrlich zu sein habe ich gerade mal 2 Stück gesehen und bin grade einfach nur sehr euphorisch.
Diese Mini-Wimpernzange! Sowas brauche ich! Haben will!

Ich verlinke euch einfach mal ein paar Videos von TheMakeupChair, die ich schon länger abonniert habe und die mich immer mit ihren einfachen (!) Tutorials begeistert und von besagtem Robert Jones.







Natürlich gibt es noch viele andere inspirierende MUAs auf YouTube - heute gefallen mir einfach diese beiden besonders gut.

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Bei dieser Gelegenheit (fällt mir gerade so ein - diese Review schulde ich euch ja noch! :D) möchte ich noch eine Mini-Review unterbringen.

Mir wurde vor kurzem kostenlos eine Lehr-DVD zugeschickt, auf der 2 junge deutsche Make Up Artist Mädels namens Claudia und Luna dem Zuschauer ein paar Basics und Tricks beibringen.

Es ist im Grunde ähnlich wie in YouTube Tutorials: Sie zeigen sich "gegenseitig", wie sie an sich selbst verschiedene Looks schminken, erklären, wie man verschiedene Produkte benutzen kann.





Diese DVD soll hauptsächlich Frauen helfen, die lernen möchten, sich selbst zu schminken (also nicht andere).
Für viele von "uns" unvorstellbar, aber ihr glaubt gar nicht, wie viele Frauen sehr unsicher sind, was Make Up betrifft, die z.B. nicht wissen, wie man Eyeliner überhaupt einsetzen kann.

Ich denke, für diese Zielgruppe, denen auch YouTube unbekannt ist, ist die DVD sicher durchaus ansprechend - für Mädels mit Schminkerfahrung lohnt sie sich für den Preis von knapp 15€ (wurde bereits reduziert) aber eher nicht.

Was für mich ganz interessant war: immer wieder sah man die vielen Produkte, die die Mädels persönlich benutzen - High End und Drogerie - das geübte Beautyjunkie-Auge erkennt sofort die ganzen Firmen und einige gehypte Produkte darunter, auch wenn sie nicht namentlich erwähnt werden ;)
Viel MAC und Chanel, aber auch essence und Co. .

Die Mädels sind mir sehr sypathisch - trotzdem muss ich leider sagen, dass man kostenlos über Blogs und YouTube ebenso viel (und noch mehr) lernen kann.
Ich kenne aber durchaus trockenere Lehr-DVDs, da war diese ganz erfrischend!
Viele kaufen sich ja auch Make Up Bücher, obwohl da nicht viel Neues drinsteht. Einfach zur Inspiration, zum "mal reinschauen".
Vielleicht auch eine nette Geschenkidee für eine Freundin, der ihr das Thema Make Up näher bringen möchtet?

Mehr Infos und ein paar andere Videos findet ihr auf www.MakeupBasics.de

Das wars von mir!
Liebe Grüße und bis bald!



Montag, 4. Juni 2012

Papanga!



Hallo!

Wer kennt eigentlich Papageno und Papagena aus der Zauberflöte? Pa-pa-pa! Papapapapapapapa!
Ja genau die! Um die geht es hier nicht.

Luisa probiert ja immer gerne alles aus - und deshalb sagt sie auch spontan "YES!" als eine junge Berliner Firma sie fragt, ob sie etwas ganz neues, unglaublich buntes testen möchte.

Was so aussieht wie ein rundes Telefonkabel nennt sich Papanga und kommt in 2 Größen und vielen vielen verschiedenen Farben daher. Was man damit macht?

Man kann sie sowohl als Haargummi als auch als Armband tragen, einzeln oder miteinander kombiniert.

Erstmal ein paar Bilder:


Wie ihr seht habe ich mir die Farben Schwarz, Weiß, Aubergine,  Rot und Rosarot ausgesucht - nicht allzu bunt, denn ich bin nicht so ne Bunte ;) - und trotzdem wurde Rosarot (eher Rotpink) meine Lieblingsfarbe.

Sie scheinen sehr stabil zu sein, gut biegsam aber auf keinen Fall schlabberig.
Wenn man sie als Haargummi getragen hat, sind sie kurz darauf leicht ausgeleiert, jedoch finden sie recht schnell in ihre ursprüngliche Form zurück.

Als Armband sind sie einfach nicht so mein Stil - für junge Mädels und Fans von bunten Hinguckern jedoch sicherlich nicht schlecht.

Als Haargummi finde ich sie okay, wenn man ein sportliches Outfit trägt. Von "Ist das ein...Telefonkabel?" bis "Das ist ja geil!" habe ich alles dazu gehört.

Was aber meine liebste Verwendung ist: Man kann damit schöne Locken zaubern! 
Den Tipp findet man auch auf der Website
Abends damit das leicht feuchte Haar zusammenknoten und ne Runde darauf schlafen und man bekommt schöne Wellen - etwas kringeliger als mit einem "normalen" Haargummi.
Ich schlafe sowieso immer mit so einem Dutt, da ich aalglatte Haare nicht so mag - dafür sind die Papanga Bänder echt gut geeignet!

Und keine Angst, sie sind schonend zum Haar, ziepen nicht und es bleiben auch keine Haare darin hängen.
Wenn man damit die Haare zu einem Zopf zusammenbindet, bleibt auch nicht so eine harte "Zopfkante", wie bei anderen Haargummis - ich denke also, dass sie dadurch weniger abbrechen.
Trotzdem werden die Haare gut davon zusammengehalten, das Band sitzt in keinster Weise zu locker.

Die Papangas sind schmutz- und schweißresistent - sie sind übrigens aus Kunstharz.


Als Armbänder getragen


Mir ist die ganze Website sehr sympathisch und wenn man so darüberschaut merkt man, dass wirklich viel Herzblut drin steckt.

Ein kleines Band kostet 1,60€, ein großes 2,40€.
Die Preise finde ich echt in Ordnung.
Ich glaube, ich habe die großen bekommen aber sicher bin ich mir leider nicht.
Die Versandkosten liegen bei angemessenen 2,20€ - ab 12€ kommt die Lieferung sogar schon versandkostenfrei.

Als Geschenk oder kleine Zugabe eignen sie sich bestimmt gut - ich habe das rote Band der lieben Momo, die bei der Manhattan-Verlosung gewonnen hat, dazugelegt und sie fand es so gut, dass sie sofort vorhatte, noch mehr zu bestellen (hast du?).
Sie hat nicht nur das Band schon in einem Post gezeigt, sie hat auch ganz tolle AMUs mit den neuen Lidschatten geschminkt: klick

Die "Papangas" sind mit Sicherheit nicht Jedermann's Geschmack, ich bin jedoch einigen Leuten begegnet, die sie total cool fanden. Für sportliche oder junge Mädels sicher ganz ansprechend.
Und diejenigen, zu deren Typ sie nicht passen, bekommen ein schonendes Haarband, das für schön gewelltes Haar sorgen kann.

Vielen Dank, dass ich die Bänder testen durfte - über solche Neuheiten freue ich mich immer sehr.

Was haltet ihr von Papanga?

Bis bald!


PS: Tut mir echt Leid, dass ich kein Foto von einem Papanga im Haar gemacht habe- irgendwie hab ichs verpeilt und ich wollte jetzt endlich diesen Post tippen, weil ich die ganze Zeit nicht dazu kam. Es stehen noch mehrere Reviews aus (MyParfum!) und ich hoffe, dass ich die ganz bald schaffe. 
Tragebilder der Bänder findet ihr auf der Papanga-Website oder eben bei Momo.

Samstag, 2. Juni 2012